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Ratgeber · Wärmepumpe

Legionellen Wärmepumpe: Temperatur, Risiko & Schaltung 2026

Wärmepumpen erzeugen Warmwasser häufig im kritischen Temperaturbereich für Legionellenwachstum. So funktioniert die Legionellenschaltung und was sie kostet.

Von wärmepumpen-preise.de Redaktion · Unabhängige Wärmepumpen-Beratung8 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Wärmepumpen erzeugen Warmwasser oft im kritischen Temperaturbereich für Legionellenwachstum. Diese Punkte zeigen, wie sich das Risiko technisch und wirtschaftlich beherrschen lässt:
  • Legionella pneumophila wächst am schnellsten bei 32–35 °C — ein Bereich, den Wärmepumpen-Warmwasserspeicher ohne Schutzmaßnahmen regelmäßig durchlaufen.
  • Das DVGW-Arbeitsblatt W 551 verlangt bei Speicher- und Leitungsvolumen über 3 Litern eine Speicheraustrittstemperatur von mindestens 60 °C oder eine gleichwertige thermische Desinfektion.
  • Die Legionellenschaltung hebt den Speicher automatisch einmal wöchentlich auf 70 °C an — bei dieser Temperatur erfolgt die Abtötung laut DVGW deutlich schneller als bei 60 °C.
  • Eine wöchentliche thermische Desinfektion kostet über 20 Jahre nur einen Bruchteil dessen, was ein dauerhafter Betrieb bei 60–70 °C an zusätzlichem Stromverbrauch verursacht.
  • Stagnierendes Wasser in selten genutzten Speichern ist laut Umweltbundesamt ein eigenständiger Risikofaktor — unabhängig von der eingestellten Temperatur.
Stand: 15.07.2026

Was sind Legionellen und warum sind sie bei Wärmepumpen relevant?

Legionella pneumophila ist ein gramnegatives, stäbchenförmiges Bakterium, das in warmem, stehendem Süßwasser wächst und die Legionärskrankheit auslösen kann. Die Legionärskrankheit ist laut Robert Koch-Institut eine schwere, meldepflichtige Lungenentzündung, die durch das Einatmen erregerhaltiger Wassertröpfchen entsteht. Eine mildere, grippeähnliche Verlaufsform derselben Infektion wird als Pontiac-Fieber bezeichnet und verläuft ohne Lungenentzündung. Das RKI führt Legionellose als meldepflichtige Erkrankung nach dem Infektionsschutzgesetz. Für Wärmepumpenbesitzer ist die Bakterienart relevant, weil Wärmepumpen-Warmwasserspeicher aus Effizienzgründen häufig in einem Temperaturbereich betrieben werden, der dem Wachstumsoptimum des Erregers nahekommt.

Warum ist der Betriebstemperaturbereich von Wärmepumpen (32–35°C) ein Risikofenster für Legionellenwachstum?

Der typische Wärmepumpen-Temperaturbereich begünstigt Legionellenwachstum, weil die höchste Effizienz genau im Wachstumsoptimum des Erregers liegt. Unterhalb von 20 °C verbleiben die Bakterien in einer Art Ruhezustand ohne nennenswertes Wachstum. Zwischen 32 und 35 °C wächst die Bakterienpopulation nach RKI-Angaben und peer-reviewter Fachliteratur am schnellsten. Ein Wärmepumpen-Warmwasserspeicher, der zur Effizienzsteigerung dauerhaft bei 45–55 °C läuft, bewegt sich damit näher am Risikobereich als eine klassische Gas- oder Ölheizung, die Warmwasser oft konstant über 60 °C hält. Die Vorlauftemperatur für die Raumheizung selbst ist dabei unkritisch, da das Heizungswasser zirkuliert und nicht stagniert — das eigentliche Risiko entsteht im stehenden Wasser des Trinkwasserspeichers.

Ab welcher Temperatur sterben Legionellen ab?

Legionellen sterben bei einer Speicheraustrittstemperatur von mindestens 60 °C zuverlässig ab; das DVGW-Arbeitsblatt W 551-1 legt diesen Wert als Mindestschwelle für die Trinkwassererwärmung fest. Oberhalb von 55 °C kommt das Wachstum weitgehend zum Stillstand, ohne dass die Bakterien bereits zuverlässig abgetötet werden. Laut DVGW schützt eine Trinkwassertemperatur von 55 °C im gesamten Zirkulationssystem bereits sicher vor einer Vermehrung von Legionellen. Bei 70 °C erfolgt die Abtötung deutlich schneller als bei 60 °C — dieser Wert wurde früher für die periodische thermische Desinfektion (Legionellenschaltung) empfohlen, doch der DVGW stuft diese Praxis im aktuellen Entwurf des Arbeitsblatts W 551-1 (Stand Mai 2026) als weder hygienisch noch energetisch sinnvoll ein.

Temperatur

Wirkung auf Legionellen

Einordnung

< 20 °C

Kein nennenswertes Wachstum

Sicher (Kaltwasserbereich)

32–35 °C

Optimales Wachstum

Höchstes Risiko

55 °C

Wachstumsstopp, keine sichere Abtötung

Grenzbereich

60 °C

DVGW-Mindestwert für Speicheraustritt

Sicher laut W 551

70 °C

Schnelle Abtötung, Standard für Desinfektionszyklen

Empfohlen für Legionellenschaltung

Was schreibt das DVGW-Arbeitsblatt W 551 für Wärmepumpen-Speicher vor?

Das DVGW-Arbeitsblatt W 551-1 (früher: W 551, 2004) des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches ist das zentrale technische Regelwerk zur Vermeidung von Legionellenwachstum in Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen; es wurde umfassend überarbeitet, ein zweiter Entwurf erschien laut DVGW im Mai 2026 mit Einspruchsfrist bis 31.07.2026. Die sogenannte 3-Liter-Regel besagt: Wird die Trinkwassererwärmung bei einer Temperatur unter 60 °C betrieben, darf das Wasservolumen zwischen Erwärmer und Entnahmestelle laut DVGW 3 Liter nicht überschreiten. Überschreitet das Speicher- und Leitungsvolumen diese Grenze, verlangt die W 551-1 eine Speicheraustrittstemperatur von mindestens 60 °C. Die frühere Praxis, diese Anforderung durch eine periodische Anhebung auf 70 °C (Legionellenschaltung) zu erfüllen, lehnt der DVGW im aktuellen Entwurf ausdrücklich ab: Eine regelmäßige Erwärmung über 60 °C hinaus sei "weder hygienisch noch energetisch sinnvoll". Die Trinkwasserverordnung verweist auf technische Regelwerke wie die DVGW-Arbeitsblätter als Stand der Technik für die Betreiberpflichten bei zentralen Trinkwasser-Erwärmungsanlagen. Für die meisten Wärmepumpen-Warmwasserspeicher mit mehr als 50 Litern Inhalt ist die 3-Liter-Grenze bei Weitem überschritten, sodass eine dauerhafte Speichertemperatur von mindestens 60 °C nach aktuellem DVGW-Entwurf erforderlich ist.

Was ist eine Legionellenschaltung und wie funktioniert die thermische Desinfektion technisch?

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Die Legionellenschaltung ist eine automatisierte Steuerungsfunktion vieler Wärmepumpen, die den Warmwasserspeicher periodisch auf eine Desinfektionstemperatur anhebt; sie folgt der älteren DVGW-Praxis (W 551, 2004) und wird in vielen bestehenden Anlagen noch eingesetzt, obwohl der aktuelle DVGW-Entwurf W 551-1 (Mai 2026) von dieser periodischen Hochtemperatur-Desinfektion abrät. Der technische Ablauf folgt bei den Herstellern, die sie anbieten, demselben Grundmuster:
  • Zeitplan-Trigger: Eine programmierte Uhrzeit, meist nachts, startet den Desinfektionszyklus automatisch.
  • Temperaturanhebung: Reicht die Leistung der Wärmepumpe nicht aus, um die Zieltemperatur zu erreichen, kann laut Wissenschaftlichen Diensten des Bundestages ein elektrischer Zusatzheizer (Heizstab) oder Durchlauferhitzer als ergänzende Maßnahme zur Temperaturanhebung genutzt werden.
  • Haltezeit: Der Speicher verbleibt für einige Minuten auf der Zieltemperatur, damit auch Randbereiche des Speichers ausreichend erwärmt werden.
  • Verbrühungsschutz: Ein thermostatisches Mischventil senkt die Temperatur am Zapfhahn wieder auf ein alltagstaugliches Niveau, bevor Nutzer Warmwasser entnehmen können.
  • Rückkehr in den Normalbetrieb: Nach Abschluss des Zyklus fällt die Speichertemperatur wieder auf das effiziente Betriebsniveau zurück.
Diese Kombination aus niedriger Alltagstemperatur und periodischer Hochtemperatur-Desinfektion entspricht der älteren W-551-Logik (2004); der aktuelle DVGW-Entwurf empfiehlt stattdessen, den Speicher dauerhaft auf mindestens 60 °C zu halten, statt punktuell auf 70 °C anzuheben.

Wie wirkt sich die Legionellenschaltung auf COP, JAZ und Stromkosten aus?

Ein dauerhafter Betrieb bei Desinfektionstemperatur senkt den COP und die Jahresarbeitszahl (JAZ) einer Wärmepumpe deutlich, während die periodische Legionellenschaltung selbst nur einen geringen Zusatzverbrauch verursacht. Je größer der Temperaturhub zwischen Wärmequelle und Zieltemperatur, desto mehr elektrische Antriebsenergie benötigt der Verdichter pro erzeugter Wärmeeinheit — ein Effekt, der auch die Berechnung der Jahresarbeitszahl prägt. Eine periodische Anhebung auf 70 °C nur einmal pro Woche für wenige Minuten fällt dabei kaum ins Gewicht, während ein Speicher, der das ganze Jahr über konstant bei 60–70 °C gehalten wird, dauerhaft mit einem ungünstigeren Temperaturhub arbeitet.
Zusatzkosten pro Jahr = Desinfektionszyklen pro Jahr × Energieverbrauch pro Zyklus (kWh) × Strompreis (€/kWh)
Bei 52 Desinfektionszyklen pro Jahr (wöchentlich) und einem angenommenen Zusatzverbrauch von rund 3 kWh je Zyklus für die Anhebung auf 70 °C ergeben sich überschlägig 156 kWh Mehrverbrauch pro Jahr. Multipliziert mit einem Haushaltsstrompreis in der Größenordnung von 0,30 €/kWh entspricht das rechnerisch rund 47 € Zusatzkosten pro Jahr beziehungsweise rund 940 € über 20 Jahre — deutlich weniger als die Mehrkosten eines Speichers, der dauerhaft auf 60–70 °C statt auf ein effizientes Niveau von 45–55 °C gehalten wird. Diese Rechnung ist eine vereinfachte Modellannahme zur Einordnung der Größenordnung und ersetzt keine anlagenspezifische Berechnung.

Welche Hersteller bieten welche Legionellenschaltungs-Funktionen?

Die meisten etablierten Wärmepumpenhersteller integrieren eine Legionellenschaltung mittlerweile werksseitig, unterscheiden sich jedoch darin, ob ein elektrischer Heizstab standardmäßig verbaut ist und wie weit die Automatisierung reicht.

Hersteller

Legionellenschaltung ab Werk

Heizstab integriert

Stiebel Eltron

Ja, Standard

Ja, in allen Modellen

Viessmann

Ja, Standard

Ja, Standard

Vaillant

Ja

Ja

Bosch

Ja

Teilweise nur gegen Aufpreis

NIBE

Ja

Teilweise optional

Wolf

Ja

Ja

Die konkrete Ausstattung variiert je Modellreihe und Baujahr; vor einer Kaufentscheidung sollte die aktuelle technische Dokumentation des jeweiligen Herstellers geprüft werden, da sich Ausstattungsdetails zwischen Serien unterscheiden können.

Wie oft sollte die Legionellenschaltung laufen?

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Wie sieht die Rechnung für Ihr Haus aus?

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Eine wöchentliche thermische Desinfektion auf 70 °C galt nach der älteren DVGW-Praxis (W 551, 2004) lange als Standardintervall und ist in vielen Bestandsanlagen als Werkseinstellung noch aktiv. Der aktuelle DVGW-Entwurf W 551-1 (Mai 2026) bewertet dieses Intervall inzwischen als weder hygienisch noch energetisch sinnvoll und empfiehlt statt periodischer 70-°C-Zyklen eine dauerhafte Speichertemperatur ab 60 °C. Für Bestandsanlagen mit aktivierter Legionellenschaltung bedeutet das: Wer der neuen DVGW-Empfehlung folgen möchte, sollte die periodische Desinfektion deaktivieren und stattdessen eine durchgehend höhere Basistemperatur einstellen. Moderne Wärmepumpen erlauben die Einstellung des Intervalls beziehungsweise der Basistemperatur über Display oder App.

Ist Stagnation oder Temperatur der größere Risikofaktor für Legionellenwachstum?

Stagnierendes Wasser ist neben der Temperatur ein eigenständiger Risikofaktor für Legionellenwachstum in Warmwassersystemen; das Umweltbundesamt weist in seinem Fact Sheet zu Trinkwarmwasserkonzepten bei Wärmepumpenheizungen darauf hin, dass neben ausreichend hohen Temperaturen vor allem die Reduktion der Verweilzeit des erwärmten Wassers im System entscheidend ist. Steht Wasser über längere Zeit ohne Durchfluss in Speicher oder Leitung, können sich Legionellen an Rohrwänden und Speicherinnenflächen als Biofilm ansiedeln und dort auch in eigentlich unkritischen Temperaturbereichen vermehren. Ein großer, selten genutzter Speicher — etwa in einem Ferienhaus — kombiniert damit oft zwei ungünstige Faktoren gleichzeitig: eine Temperatur im kritischen Bereich und lange Stagnationszeiten ohne Wasseraustausch. Ein Pufferspeicher, der ausschließlich Heizungswasser und kein Trinkwasser führt, ist von dieser Problematik nicht betroffen, da hier keine gesundheitliche Relevanz besteht. Regelmäßige Wasserentnahme oder eine programmierte Legionellenschaltung, die auch bei Nichtnutzung automatisch anspringt, reduziert das Stagnationsrisiko unabhängig von der gewählten Basistemperatur.

Wie werden Legionellen übertragen und wer ist besonders gefährdet?

Legionellen werden nach Angaben des Robert Koch-Instituts überwiegend durch das Einatmen feiner, erregerhaltiger Wassertröpfchen (Aerosole) übertragen und nicht durch das Trinken von Wasser. Zu den relevanten Übertragungswegen im Haushalt zählen:
  • Duschen: Der Duschkopf erzeugt durch hohen Druck feine Aerosole und gilt als eine der Hauptquellen im privaten Umfeld.
  • Whirlpools und Sprudelbäder: Die starke Lufteinwirbelung begünstigt eine besonders intensive Aerosolbildung.
  • Luftbefeuchter und Verdunstungskühlsysteme: Bei Befüllung mit kontaminiertem Wasser können auch diese Geräte Aerosole freisetzen.
Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch findet nach Angaben des RKI nicht statt. Als Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf nennt das RKI vor allem ältere Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem sowie Raucher und Menschen mit chronischen Grunderkrankungen der Atemwege.

Wie lässt sich das Legionellenrisiko ohne hohen Energieverlust minimieren?

Das Legionellenrisiko lässt sich durch eine Kombination technischer Maßnahmen deutlich senken, ohne dass der Wärmepumpenbetrieb dauerhaft ineffizient werden muss. Folgende Maßnahmen gelten in der Praxis als besonders wirksam:
  • Speichertemperatur auf mindestens 60 °C halten: Entspricht der aktuellen DVGW-Empfehlung (Entwurf W 551-1, Mai 2026) und macht eine periodische 70-°C-Legionellenschaltung überflüssig.
  • Thermostatisches Mischventil einbauen: Begrenzt die Temperatur an der Entnahmestelle und verhindert Verbrühungen während der Desinfektionsphase.
  • Regelmäßige Nutzung sicherstellen: Wöchentliche Entnahme reduziert Stagnation, insbesondere in selten bewohnten Gebäuden.
  • Trinkwasser- und Heizungskreis trennen: Ein separater Pufferspeicher für das Heizungswasser verhindert, dass die Legionellenproblematik überhaupt im Heizkreis relevant wird.
  • Wartung einhalten: Eine regelmäßige Wartung stellt sicher, dass Temperaturfühler und Heizstab der Legionellenschaltung zuverlässig funktionieren.

FAQ

Häufige Fragen

Bei welcher Temperatur sterben Legionellen ab?

Legionellen sterben laut DVGW-Arbeitsblatt W 551 bei einer Speicheraustrittstemperatur von mindestens **60 °C** zuverlässig ab; bei **70 °C** erfolgt die Abtötung deutlich schneller, weshalb dieser Wert für periodische Desinfektionszyklen empfohlen wird.

Wie oft muss die Legionellenschaltung laufen?

Nach der älteren DVGW-Praxis (W 551, 2004) galt eine **wöchentliche** thermische Desinfektion auf 70 °C als Standardintervall. Der aktuelle DVGW-Entwurf W 551-1 (Mai 2026) rät davon ab und empfiehlt stattdessen eine dauerhafte Speichertemperatur von mindestens 60 °C statt periodischer Hochtemperatur-Zyklen.

Wie viel Strom kostet die Legionellenschaltung im Jahr?

Bei wöchentlicher Desinfektion mit einem angenommenen Zusatzverbrauch von rund 3 kWh je Zyklus ergeben sich überschlägig **156 kWh Mehrverbrauch pro Jahr**, was bei einem Strompreis von rund 0,30 €/kWh etwa **47 € pro Jahr** entspricht. Diese Werte sind eine vereinfachte Modellrechnung zur Größenordnung.

Ist eine Wärmepumpe mit Legionellen-Risiko gefährlich für gesunde Menschen?

Für gesunde Menschen ist das Risiko einer schweren Erkrankung nach RKI-Angaben deutlich geringer als für Risikogruppen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, immunsupprimierte Personen sowie Raucher und Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen.

Muss ich die Legionellenschaltung manuell einschalten?

Bei den meisten modernen Wärmepumpen-Warmwasserspeichern namhafter Hersteller ist die Legionellenschaltung werksseitig aktiviert und läuft automatisch nach einem programmierten Zeitplan. Nutzer sollten die Einstellung bei Inbetriebnahme jedoch prüfen und bei Bedarf über Display oder App anpassen.

Quellen

  1. Robert Koch-Institut — RKI-Ratgeber Legionellose
  2. Umweltbundesamt — Trinkwarmwasserkonzepte für Gebäude mit einer Wärmepumpenheizung
  3. Gesetze im Internet — Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
  4. DVGW — Vermeidung von Legionellen im Trinkwasser (Arbeitsblatt W 551-1)

Redaktion

wärmepumpen-preise.de Redaktion

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Die wärmepumpen-preise.de-Redaktion prüft jeden Ratgeber auf fachliche Richtigkeit — auf Basis der aktuellen BEG-Förderrichtlinien, technischer Normen und Erfahrungswerten aus realen Wärmepumpen-Projekten in Deutschland. Wir arbeiten herstellerunabhängig und verkaufen keine Anlagen.

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