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Ratgeber · Wärmepumpe

Verivox Wärmepumpenstrom 2026: Vergleich, Kosten und Modul 1–3

Verivox vergleicht Wärmepumpenstromtarife anhand von PLZ, Zählerart und Verbrauch. So funktionieren Rechner, §14a-Module und die Ersparnis 2026.

Von wärmepumpen-preise.de Redaktion · Unabhängige Wärmepumpen-Beratung8 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Verivox ist ein Vergleichsportal für Wärmepumpenstromtarife, dessen Rechner einen separaten Zähler abfragt und die gesetzlichen §14a-EnWG-Module berücksichtigt.
  • Zählerpflicht: Ohne separaten Stromzähler zeigt der Verivox-Rechner nur reguläre Haushaltstarife, keine dedizierten Wärmepumpentarife.
  • §14a EnWG: Modul 1 bringt laut Verbraucherzentrale NRW im Marktdurchschnitt rund 145 Euro pro Jahr Netzentgeltrabatt, ohne dass ein zweiter Zähler nötig ist.
  • Marktpreise: Wärmepumpentarife kosten laut Verbraucherzentrale NRW im Schnitt etwa 30 Ct/kWh (Spanne 24 bis 37 Ct/kWh) bei rund 150 Euro Grundpreis pro Jahr.
  • Smart Meter: Bis Ende 2032 müssen laut Bundesnetzagentur 90 Prozent aller Messstellen mit intelligenten Messsystemen ausgestattet sein; bis Q4 2025 waren es bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen erst 23,3 Prozent.
  • Eigentümerwechsel: Verivox gehört seit dem 21. März 2025 der italienischen Moltiply Group S.p.A., zuvor mehrheitlich ProSiebenSat.1.
Zuletzt aktualisiert: 25.08.2026

Was ist Verivox und wie funktioniert der Wärmepumpenstrom-Vergleich?

Verivox ist ein deutsches Vergleichsportal für Energie-, Telekommunikations- und Versicherungstarife mit Sitz in Heidelberg, das über einen dedizierten Rechner Wärmepumpenstromtarife anhand von Postleitzahl, Zählertyp und Jahresverbrauch listet. Das Unternehmen ist als GmbH beim Amtsgericht Mannheim eingetragen. Anders als beim allgemeinen Stromvergleich fragt Verivox bei Wärmepumpen gezielt ab, ob ein separater Zähler vorhanden ist, weil dedizierte Wärmepumpentarife mit reduziertem Netzentgelt an einen eigenen Zählpunkt gebunden sind. Ein Wärmepumpentarif rechnet dabei ausschließlich den Stromverbrauch der Wärmepumpe getrennt vom übrigen Haushaltsstrom ab, identifiziert über die MaLo-ID des Zählpunkts. Das Portal ist für Nutzer kostenlos und finanziert sich über Provisionen der vermittelten Energieanbieter.

Wem gehört Verivox – welche Rolle spielen Moltiply Group und das Handelsregister?

Verivox ist beim Amtsgericht Mannheim als GmbH registriert und gehört seit dem 21. März 2025 der italienischen Moltiply Group S.p.A. Zuvor gehörte das Unternehmen mehrheitlich zu ProSiebenSat.1 Media SE, mit dem US-Investor General Atlantic als Minderheitsgesellschafter über die Holdingstruktur NuCom Group. Diese Eigentümerkette lässt sich anhand der Handelsregisterdaten und der öffentlich dokumentierten Übernahme durch Moltiply Group nachvollziehen.

Kennzahl

Wert

Firmensitz

Heidelberg

Rechtsform

GmbH

Handelsregister

Amtsgericht Mannheim

Eigentümer seit 21.03.2025

Moltiply Group S.p.A.

Vorheriger Mehrheitseigentümer

ProSiebenSat.1 Media SE

Frühere Minderheitsbeteiligung

General Atlantic (über NuCom Group)

Wie funktioniert der Verivox-Wärmepumpenstromrechner Schritt für Schritt?

Der Verivox-Wärmepumpenstromrechner ermittelt passende Tarife in mehreren Eingabeschritten und zeigt anschließend eine sortierbare Tarifliste an. Jeder Schritt fragt eine Kenngröße ab, die über Verfügbarkeit und Preis der angezeigten Tarife entscheidet.
  • Postleitzahl eingeben: Die Postleitzahl bestimmt das zuständige Netzgebiet und damit die dort geltenden Netzentgelte, die je nach Netzbetreiber unterschiedlich ausfallen.
  • Zählertyp auswählen: Nutzer wählen zwischen Eintarifzähler und Doppeltarifzähler; Letzterer verlangt zusätzlich den getrennten Verbrauch für Hoch- und Niedertarif.
  • Vorhandensein eines separaten Zählers angeben: Nur mit einem eigenen Zählpunkt für die Wärmepumpe listet der Rechner dedizierte Wärmepumpentarife statt regulärer Haushaltstarife.
  • Jahresverbrauch angeben: Der Jahresverbrauch in Kilowattstunden bildet die Grundlage für die Tarifkalkulation und die angezeigte Ersparnis gegenüber dem Haushaltsstrom.
Zunehmend ersetzt die MaLo-ID die klassische Zählernummer als Identifikationsmerkmal beim Anbieterwechsel.

Brauche ich einen separaten Stromzähler für einen Wärmepumpentarif?

Ja, ein dedizierter Wärmepumpentarif setzt bei Verivox einen zweiten, separaten Stromzähler voraus, weil nur so der Wärmepumpenverbrauch getrennt vom übrigen Haushaltsstrom abgerechnet werden kann. Die Verbraucherzentrale bestätigt, dass Wärmepumpenstrom-Tarife nur dann in Anspruch genommen werden können, wenn für die Wärmepumpe eine getrennte Messung vom Haushaltsstrom vorliegt. Ohne diesen separaten Zähler bleibt ausschließlich der Netzentgeltrabatt aus Modul 1 des §14a EnWG nutzbar, während dedizierte Tarife mit größerem Sparpotenzial entfallen. Die Verbraucherzentrale nennt sowohl Verivox als auch CHECK24 als Vergleichsportale für die Suche nach einem passenden Wärmepumpentarif.

Was bedeutet § 14a EnWG für Wärmepumpenstromtarife – was regeln Modul 1, 2 und 3?

§ 14a EnWG stuft Wärmepumpen mit einer Netzanschlussleistung über 4,2 kW seit dem 1. Januar 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtung ein und eröffnet dafür drei Rabatt-Module beim Netzentgelt, geregelt und überwacht von der Bundesnetzagentur. Verivox integriert alle drei Module in die Tarifberechnung des Wärmepumpenrechners.

Modul

Mechanismus

Ø Entlastung

Modul 1

Pauschale Netzentgeltreduzierung ohne zusätzliche Technik-Voraussetzung

rund 145 € pro Jahr (Verbraucherzentrale NRW)

Modul 2

Verbrauchsabhängiger Rabatt auf den Netzentgelt-Arbeitspreis, erfordert separaten Zähler

tarifabhängig, kein separater bundesweiter Mittelwert belegt

Modul 3

Zeitvariable Netzentgelte mit unterschiedlichen Preisstufen im Tagesverlauf

tarif- und netzbetreiberabhängig

Wie hoch ist die Netzentgeltreduzierung nach Modul 1 tatsächlich?

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Modul 1 reduziert das Netzentgelt um einen Pauschalbetrag ohne zusätzliche technische Voraussetzungen. Der Verbraucherzentrale-NRW-Marktcheck vom Februar 2026 ermittelte für eine reale Tarifstichprobe eine durchschnittliche Modul-1-Entlastung von 145 Euro pro Jahr, bei einem durchschnittlichen jährlichen Grundpreis von rund 150 Euro für Wärmepumpentarife.
Modul-1-Jahresrabatt = Grundbetrag + Verbrauch (kWh) × Netzentgelt-Arbeitspreis (€/kWh) × Rabattsatz
Beispiel: Die Verbraucherzentrale NRW beziffert die im Marktcheck gemessene durchschnittliche Entlastung durch Modul 1 mit 145 Euro pro Jahr. Dieser Wert ergibt sich aus der realen Tarifstichprobe, da der lokale Netzentgelt-Arbeitspreis je Netzgebiet variiert.
Ein separater Zähler ist für die Grundfunktion von Modul 1 nicht erforderlich; er wird ausschließlich für Modul 2 oder einen dedizierten Wärmepumpentarif wirtschaftlich relevant.

Wie weit ist der Smart-Meter-Rollout 2026 – muss ich einen Zähler einbauen lassen?

Der Einbau eines intelligenten Messsystems richtet sich nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) und den Vorgaben der Bundesnetzagentur, unabhängig davon, welchen Stromtarif ein Haushalt wählt. Laut Bundesnetzagentur müssen bis Ende 2032 insgesamt 90 Prozent aller Messstellen mit einem intelligenten Messsystem (iMSys) ausgestattet sein. Bis zum vierten Quartal 2025 waren bei den Pflichteinbaufällen — einschließlich der nach §14a EnWG registrierten steuerbaren Verbrauchseinrichtungen — erst 23,3 Prozent mit einem iMSys ausgerüstet. Ein eigener Antrag auf den Zählereinbau ist für Wärmepumpenbetreiber in der Regel nicht nötig, da der zuständige Messstellenbetreiber den Rollout gesetzlich gestaffelt vornimmt.

Wie viel lässt sich mit einem Wärmepumpentarif gegenüber dem Haushaltsstrom sparen?

Wärmepumpentarife liegen laut dem Verbraucherzentrale-NRW-Marktcheck im Marktdurchschnitt bei rund 30 Ct/kWh, mit einer Spanne von 24 bis 37 Ct/kWh je nach Netzgebiet und Anbieter. Ein allgemeiner Haushaltsstromtarif liegt üblicherweise darüber, sodass sich aus der Differenz ein Sparpotenzial ergibt, das mit steigendem Jahresverbrauch wächst.
Jahresersparnis = (Haushaltsstrompreis − Wärmepumpenstrompreis) × Jahresverbrauch (kWh)
Beispiel: Bei einer angenommenen Preisdifferenz von rund 7 Ct/kWh zwischen Haushalts- und Wärmepumpentarif ergibt sich bei einem Jahresverbrauch von 7.500 kWh eine rechnerische Ersparnis von rund 525 Euro pro Jahr – die exakte Höhe hängt vom gewählten Tarif und Netzgebiet ab.
Zusätzlich zur reinen Tarifersparnis wirkt Modul 1 des §14a EnWG mit durchschnittlich 145 Euro pro Jahr Netzentgeltrabatt, unabhängig vom gewählten Stromtarif.

Wie läuft der Anbieterwechsel zu einem Wärmepumpentarif über Verivox ab?

Der Anbieterwechsel über Verivox läuft in drei Schritten ab.
  • Tarif vergleichen und auswählen: Nutzer geben Postleitzahl, Zählertyp und Jahresverbrauch ein und wählen aus der angezeigten Tarifliste einen Wärmepumpentarif aus.
  • Online beauftragen: Verivox leitet die Vertragsdaten direkt an den neuen Anbieter weiter, sodass Nutzer selbst keine weiteren Formulare ausfüllen müssen.
  • Kündigung durch den neuen Anbieter: Der neue Stromanbieter kündigt den bisherigen Vertrag per Vollmacht und meldet den Zählpunkt über die MaLo-ID beim zuständigen Netzbetreiber um.

Was passiert, wenn der über Verivox vermittelte Stromanbieter insolvent wird?

Bei einer Insolvenz des vermittelten Stromanbieters übernimmt automatisch der örtliche Grundversorger die Ersatzversorgung, ohne dass Kunden selbst aktiv werden müssen. Diese Ersatzversorgung zum Grundversorgertarif gilt als Übergangslösung, bis ein neuer regulärer Vertrag abgeschlossen wird. Betroffene sollten diesen Übergangszeitraum nutzen, um über ein Vergleichsportal erneut einen passenden Tarif zu suchen, da der Grundversorgertarif meist teurer ist als ein regulärer Wärmepumpentarif.

Verivox oder CHECK24 – welches Portal ist beim Wärmepumpenstrom-Vergleich besser?

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Beide Portale werden von der Verbraucherzentrale als geeignete Anlaufstellen für den Wärmepumpenstrom-Vergleich genannt, unterscheiden sich jedoch im Funktionsumfang der Zählerabfrage.

Kriterium

Verivox

CHECK24

Nutzung des Vergleichs

kostenlos

kostenlos

Abfrage eines separaten WP-Zählers

ja

laut Marktbeobachtung nicht durchgängig

Eigentümer

Moltiply Group S.p.A. (seit 21.03.2025)

eigenständiges Unternehmen

Von Verbraucherzentrale genannt

ja

ja

Wer sicherstellen will, dass nur passende, dedizierte Wärmepumpentarife angezeigt werden, sollte bei jedem Portal aktiv prüfen, ob die Zählerabfrage konsequent erfolgt, und im Zweifel beide Vergleichsportale parallel nutzen.

Welche Nachteile und Risiken hat der Tarifvergleich über Verivox?

Der Tarifvergleich über ein Vergleichsportal wie Verivox birgt einige grundsätzliche Risiken, die Nutzer vor dem Wechsel kennen sollten.
  • Persönliche Daten werden weitergegeben: Beim Online-Vergleich übermitteln Nutzer Adress- und teils Bankdaten an das Portal und den vermittelten Anbieter, was grundsätzlich ein Ziel für Datenmissbrauch darstellen kann.
  • Bonusangebote verschleiern den Gesamtpreis: Tarife mit hohem Einmalbonus und langer Laufzeit werden mitunter prominent platziert, obwohl ein bonusärmerer Tarif über die volle Vertragslaufzeit günstiger sein kann.
  • Nicht jedes Portal fragt den separaten Zähler ab: Wird die Zählerabfrage nicht konsequent durchgeführt, können unpassende Tarife angezeigt werden, die sich im Nachhinein als nicht nutzbar erweisen.
Verbraucher sollten deshalb stets den Gesamtpreis über die komplette Vertragslaufzeit vergleichen und nicht nur auf den Bonusbetrag im ersten Jahr achten.

Wie zuverlässig sind unabhängige Tests und Kundenbewertungen zu Verivox?

Kundenbewertungsplattformen wie Trustpilot und branchenspezifische Vergleichstests von Institutionen wie Stiftung Warentest liefern unterschiedliche, teils widersprüchliche Einordnungen zu Vergleichsportalen. Ein pauschales, eindeutiges Qualitätsurteil lässt sich daraus für den spezifischen Wärmepumpenstrom-Vergleich nicht ableiten, da die Bewertungen meist den allgemeinen Stromvergleich und nicht die wärmepumpenspezifische Zählerabfrage betreffen. Verbraucher sollten Kundenbewertungen daher als ergänzenden, aber nicht alleinigen Anhaltspunkt neben einem eigenen Tarifvergleich betrachten.

Wie entwickeln sich Wärmepumpenstromtarife und Netzentgelte bis 2029?

Die Netzentgeltregeln für Wärmepumpen entwickeln sich bis 2029 weiter, gesteuert durch die Bundesnetzagentur im Rahmen des §14a-EnWG-Rahmens. Der laufende iMSys-Rollout soll die technische Grundlage für eine feinere, messwertbasierte Steuerung schaffen, die schrittweise die heutigen pauschalen Module ergänzt oder ablöst. Für Bestandsanlagen mit einer vor dem 1. Januar 2024 geschlossenen §14a-Vereinbarung gilt ein Bestandsschutz der bisherigen Konditionen, der zu einem späteren Zeitpunkt in das reguläre Modulsystem überführt wird. Wärmepumpenbetreiber sollten die Entwicklung der Netzentgelte in ihrem jeweiligen Netzgebiet über die eigenen Netzbetreiber-Preisblätter im Blick behalten, da die Höhe der Module regional unterschiedlich ausfällt.

Für wen lohnt sich der Verivox-Wärmepumpenstrom-Vergleich?

Der Vergleich lohnt sich unterschiedlich stark, je nachdem ob bereits ein separater Zähler vorhanden ist und wie hoch der Jahresverbrauch der Wärmepumpe ausfällt.
  • Bestandsimmobilie mit separatem Zähler: Hier lässt sich sowohl das Sparpotenzial eines dedizierten Wärmepumpentarifs als auch die Netzentgeltentlastung aus Modul 1 vollständig nutzen.
  • Neubau ohne separaten Zähler: Zunächst bleibt nur der Netzentgeltrabatt aus Modul 1 nutzbar; die Nachrüstung eines separaten Zählers sollte gegen den erwarteten Jahresverbrauch abgewogen werden.
  • Haushalte mit geringem Wärmepumpenverbrauch: Bei niedrigem Jahresverbrauch deckt bereits Modul 1 einen wesentlichen Teil des möglichen Vorteils ab; ein Vergleich bleibt trotzdem sinnvoll, da er kostenlos und ohne Risiko möglich ist. Ein Blick auf die eigene Jahresarbeitszahl hilft zusätzlich, den tatsächlichen Stromverbrauch realistisch einzuschätzen.

FAQ

Häufige Fragen

Ist Verivox seriös und unabhängig?

Verivox ist ein etabliertes, im Handelsregister eingetragenes Vergleichsportal, das von der Verbraucherzentrale ausdrücklich als Anlaufstelle für den Wärmepumpenstrom-Vergleich genannt wird. Die Finanzierung erfolgt über Provisionen der vermittelten Energieanbieter, was bei Vergleichsportalen branchenüblich ist.

Was kostet die Nutzung des Verivox-Rechners?

Die Nutzung des Verivox-Wärmepumpenstromrechners ist für Verbraucher kostenlos. Das Portal finanziert sich ausschließlich über Provisionen der vermittelten Stromanbieter.

Gilt die Netzentgeltreduzierung auch für Wärmepumpen vor 2024?

Ja, auch Wärmepumpen mit einer vor dem 1. Januar 2024 geschlossenen §14a-Vereinbarung profitieren von einem Bestandsschutz der bisherigen Konditionen, bevor sie später in das reguläre Modulsystem überführt werden.

Kann ich Modul 1 und eine Wärmepumpenförderung gleichzeitig nutzen?

Ja, die Netzentgeltmodule nach §14a EnWG sind unabhängig von einer [KfW-Förderung für die Wärmepumpe selbst](/waermepumpe/kfw-foerderung). Die Steuerbarkeitspflicht nach §14a EnWG gilt für jede neue Wärmepumpe über 4,2 kW Anschlussleistung, unabhängig davon, ob eine Förderung beantragt wurde.

Was ist die MaLo-ID und wozu brauche ich sie?

Die MaLo-ID (Marktlokations-ID) ist eine eindeutige Kennung für den Zählpunkt einer Wärmepumpe oder eines Haushalts, die beim Anbieterwechsel zunehmend die klassische Zählernummer als Identifikationsmerkmal ersetzt.

Unterscheiden sich Verivox-Tarife regional?

Ja, die angezeigten Wärmepumpentarife unterscheiden sich regional, weil sowohl die Netzentgelte als auch die Verfügbarkeit einzelner Anbieter vom zuständigen Netzgebiet abhängen, das über die eingegebene Postleitzahl bestimmt wird.

Was passiert nach der Kündigung des alten Vertrags?

Nach der Kündigung durch den neuen Anbieter wird der Zählpunkt über die MaLo-ID beim zuständigen Netzbetreiber umgemeldet, und der neue Vertrag beginnt zum vereinbarten Wechseltermin, ohne dass eine Versorgungslücke entsteht.

Wie lange dauert der Anbieterwechsel?

Der Anbieterwechsel zu einem Wärmepumpentarif läuft über die drei genannten Schritte (Vergleich, Beauftragung, Kündigung durch den neuen Anbieter) und wird vom neuen Anbieter koordiniert, sodass Nutzer selbst keine weiteren Fristen aktiv überwachen müssen.

Quellen

  1. Bundesnetzagentur — Roll-out intelligenter Messsysteme
  2. Verbraucherzentrale NRW — Marktcheck: Stromtarife für Wärmepumpen
  3. Verbraucherzentrale — Wärmepumpenstrom: So heizen Sie günstiger mit der Wärmepumpe

Redaktion

wärmepumpen-preise.de Redaktion

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Die wärmepumpen-preise.de-Redaktion prüft jeden Ratgeber auf fachliche Richtigkeit — auf Basis der aktuellen BEG-Förderrichtlinien, technischer Normen und Erfahrungswerten aus realen Wärmepumpen-Projekten in Deutschland. Wir arbeiten herstellerunabhängig und verkaufen keine Anlagen.

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