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Ratgeber · Wärmepumpe

Stiebel Eltron WWK 300 SOL 2026: Datenblatt, Kosten und Förderung

Datenblatt, Preise und die neue KfW-458-Förderung ab 21.07.2026 für die Stiebel Eltron WWK 300 SOL im Überblick.

Von wärmepumpen-preise.de Redaktion · Unabhängige Wärmepumpen-Beratung9 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Stiebel Eltron WWK 300 SOL ist eine Warmwasser-Wärmepumpe mit Solar-Wärmetauscher, deren aktuell gehandelte Baureihe unter der Bezeichnung WWK 300 electronic SOL läuft.
  • Definition: Luft-Wasser-Warmwasser-Wärmepumpe mit 291 Liter Speichervolumen und integriertem Solar-Wärmetauscher.
  • Effizienz: COP 3,51 nach EN 16147 bei Prüfpunkt A20, Energieeffizienzklasse A+.
  • Preis 2026: Anschaffung im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Bereich je nach Händler, zuzüglich weiterer Kosten für die Installation durch einen Fachbetrieb.
  • Förderung: Seit 21.07.2026 gelten neue KfW-458-Sätze — Grundförderung weiterhin 30 %, Klimageschwindigkeitsbonus nur noch 16 % statt vormals 20 %, Förderobergrenze bis 70 % bzw. 80 % bei geringem Haushaltseinkommen.
  • Nachfolgemodell: Die WWK-I 300 Plus mit dem Kältemittel R290 erzielte bei der Stiftung Warentest 2026 die Note 1,5.
Zuletzt aktualisiert: 25.08.2026

Was ist die Stiebel Eltron WWK 300 SOL?

Die Stiebel Eltron WWK 300 SOL ist eine Luft-Wasser-Warmwasser-Wärmepumpe des Herstellers Stiebel Eltron (Holzminden), die Umgebungsluft zur Erwärmung von Trinkwasser in einem Speicher mit 291 Liter Volumen nutzt. Zusätzlich zum Kältemittelkreislauf besitzt sie einen integrierten Solar-Wärmetauscher, der eine Kopplung mit einer Solarthermieanlage oder einem Heizkessel ermöglicht. Anders als eine reine Raumheizungs-Wärmepumpe deckt sie ausschließlich den Warmwasserbedarf eines Haushalts, nicht die Gebäudeheizung.
Der Kreisprozess läuft über vier Bauteile: Ein Verdampfer entzieht der angesaugten Luft Wärme und verdampft dabei das Kältemittel, ein Verdichter komprimiert das Kältemittel und erhöht dessen Temperatur, ein Verflüssiger gibt die Wärme an das Speicherwasser ab, und ein Expansionsventil senkt den Druck wieder auf das Ausgangsniveau. Zusätzlich integriert die SOL-Variante einen Glattrohr-Wärmeübertrager mit vergleichsweise kleiner Übertragungsfläche, der an eine Solarthermieanlage oder einen Heizkessel angeschlossen werden kann. Diese Bauform unterscheidet sich damit deutlich von klassischen Elektro-Durchlauferhitzern, die Strom rein resistiv in Wärme umwandeln, statt Umweltwärme zu nutzen. Einen ausführlichen Einordnungsrahmen für diesen Gerätetyp bietet der Leitfaden zu Brauchwasserwärmepumpen.

Welche Modellvarianten gibt es: WWK 300 SOL, electronic SOL und WWK-I 300 Plus?

Der Suchbegriff „WWK 300 SOL" bezeichnet je nach Kontext eine von drei unterschiedlichen Stiebel-Eltron-Baureihen, die sich in Kältemittel, Speichervolumen und Steuerung unterscheiden. Die historische WWK 300 SOL mit Bestellnummer 07 4362 beschreibt ein Gerät mit 284 Litern Speicherinhalt und dem Kältemittel R134a. Die aktuell im Handel gehandelte Baureihe trägt die Produktnummer 233583 und heißt herstellerseitig „WWK 300 electronic SOL".
Als dritte Baureihe führt Stiebel Eltron die WWK-I 300 Plus, die mit dem klimafreundlicheren Kältemittel R290 statt R134a arbeitet und app-steuerbar ist. Eine wörtliche Herstellerbestätigung, dass die WWK-I 300 Plus die WWK 300 electronic SOL als Nachfolgemodell ablöst, liegt nicht vor — die Chronologie der Produktnummern und die ähnliche Speicherklasse legen diesen Zusammenhang jedoch nahe.

Baureihe

Speichervolumen

Kältemittel

Status

WWK 300 SOL (historisch)

284 Liter

R134a

nicht mehr aktiv beworben

WWK 300 electronic SOL

291 Liter

R134a

aktuell gelistet

WWK-I 300 Plus

300 Liter

R290

Stiftung-Warentest-Note 1,5 (2026)

Die F-Gase-Verordnung und der R32-Kältemittelausstieg treiben den Wechsel vieler Hersteller hin zu natürlichen Kältemitteln wie R290 zusätzlich voran.

Welche technischen Daten hat die WWK 300 SOL laut Datenblatt?

Das technische Datenblatt der WWK 300 electronic SOL nennt einen COP von 3,51 nach EN 16147 am Prüfpunkt A20 und einen COP von 3,30 am Prüfpunkt A15. Die Energieeffizienzklasse liegt für das Lastprofil XL bei A+. Der Schallleistungspegel beträgt 60 dB(A) nach EN 12102.

Kennwert

Wert

Speichervolumen

291 Liter

COP (EN 16147 / A20)

3,51

COP (EN 16147 / A15)

3,30

Energieeffizienzklasse (Lastprofil XL)

A+

Schallleistungspegel (EN 12102)

60 dB(A)

Schalldruckpegel in 1 m Abstand

45 dB(A)

Einsatzgrenze Lufttemperatur

+6 bis +42 °C

Der COP beschreibt das Verhältnis von abgegebener Nutzwärme zu aufgenommener elektrischer Energie:
COP = Nutzwärmeabgabe (kWh) ÷ zugeführte elektrische Energie (kWh)
Beispiel: Bei einem thermischen Jahresbedarf von 2.289 kWh und einem COP von 3,51 ergibt sich eine elektrische Aufnahme von 2.289 kWh ÷ 3,51 ≈ 652 kWh pro Jahr. Reale Werte weichen durch Bereitschaftsverluste und Zapfverhalten von diesem Prüfnorm-Rechenwert ab.

Wie funktioniert der SOL-Wärmetauscher zur Solarthermie-Einbindung?

Der integrierte Glattrohr-Wärmeübertrager der WWK 300 SOL besitzt eine vergleichsweise kleine Übertragungsfläche, die für den Anschluss an eine Solarthermieanlage oder einen Heizkessel ausgelegt ist. Über diesen Wärmetauscher kann eine Solarthermieanlage oder ein Heizkessel das Speicherwasser vorwärmen, bevor die Wärmepumpe den restlichen Bedarf deckt.
Einen produktspezifischen Solardeckungsgrad für die WWK 300 SOL nennt der Hersteller nicht — belegt sind ausschließlich die Wärmetauscherfläche und die zulässige Vorlauftemperatur. Eine allgemeine Heizleistungsangabe für den SOL-Wärmetauscher fehlt in den Herstellerunterlagen ebenfalls, sodass sich der tatsächliche solare Deckungsanteil im Einzelfall nur über die individuelle Anlagenkonfiguration abschätzen lässt.

Was kostet die Stiebel Eltron WWK 300 SOL 2026?

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Die Anschaffung der WWK 300 electronic SOL bewegt sich 2026 im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Bereich, abhängig vom Händler. Hinzu kommen weitere Kosten für die Installation durch einen Fachbetrieb. Die tatsächlichen jährlichen Betriebskosten hängen stark vom individuellen Warmwasserbedarf und dem aktuellen Strompreis ab.
Betriebskosten pro Jahr = Warmwasserbedarf (kWh) ÷ COP × Strompreis (€/kWh)
Beispiel: Bei rund 652 kWh Stromaufnahme (siehe Berechnung oben) und einem Strompreis von 39,6 ct/kWh ergeben sich rechnerisch 652 kWh × 0,396 €/kWh ≈ 258 € als reiner Rechenwert nach Prüfnorm; reale Betriebskosten liegen durch Bereitschafts- und Zapfverluste in der Praxis darüber.

Kostenposition

Einordnung

Hinweis

Anschaffung (Gerät)

mittlerer dreistelliger bis niedriger vierstelliger Bereich

abhängig vom Händler

Installation (Fachbetrieb)

zusätzlich zum Gerätepreis

abhängig vom Aufwand vor Ort

Betriebskosten (rechnerisch, Prüfnorm)

ca. 258 €/Jahr

reale Kosten liegen durch Verluste darüber

Einen tieferen Blick auf Anschaffungs- und Betriebskosten unterschiedlicher Baureihen liefert der ausführliche Leitfaden zu Brauchwasserwärmepumpen.

Welche Voraussetzungen braucht die Installation der WWK 300 SOL?

Die WWK 300 SOL benötigt einen ausreichend großen Aufstellraum, da die Wärmepumpe der Raumluft Wärme entzieht und dabei kühlt. Das gefüllte Gerät bringt ein spürbares Eigengewicht mit, wodurch der Aufstellort einen tragfähigen Fußboden benötigt.
  • Ausreichend dimensionierter Aufstellraum mit Mindestvolumen laut Herstellervorgabe
  • Einsatzgrenze Lufttemperatur: +6 bis +42 °C
  • Tragfähiger Fußboden für das gefüllte Gerät erforderlich
  • Elektrischer Anschluss: 230 V / 50 Hz
  • Installation ausschließlich durch einen Fachbetrieb (Voraussetzung für Gewährleistung und Förderfähigkeit)
Die Bedienung erfolgt über einen Thermostat, der die Warmwassertemperatur im reinen Wärmepumpenbetrieb zwischen 25 °C und 55 °C regelt, sowie eine Boost-Funktion, die den Speicher bei Bedarf einmalig auf bis zu 65 °C aufheizt.

Welche KfW-Förderung gilt 2026 für die WWK 300 SOL?

Eine Warmwasser-Wärmepumpe wie die WWK 300 SOL wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude typischerweise im Zusammenhang mit einer förderfähigen Heizungserneuerung berücksichtigt, laut BAFA-Förderprogramm-Überblick, das die Förderung an die überwiegende Raumheizung oder kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden knüpft. Seit dem 21.07.2026 gelten neue Fördersätze: Die Grundförderung bleibt bei 30 %, während der Klimageschwindigkeitsbonus von vormals 20 % auf 16 % gesenkt wurde.
Zusätzlich wurde der Einkommensbonus ab 21.07.2026 neu gestaffelt: 40 % für zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000 €, 30 % zwischen 30.000 € und 40.000 € sowie 10 % zwischen 40.000 € und 50.000 €. Der Effizienzbonus von vormals 5 % entfällt seit diesem Datum vollständig. Die Förderobergrenze liegt bei maximal 70 % der förderfähigen Gesamtkosten, für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 40.000 € bei bis zu 80 %.
Vom 09.07.2026 bis 20.07.2026 lief eine Umstellungsphase, in der keine neuen Antragsbestätigungen erstellt werden konnten; wer vorher bereits eine gültige Bestätigung besaß, konnte noch bis zum 20.07.2026 um 20:00 Uhr einen Antrag zu den bisherigen Konditionen stellen. Seit dem 21.07.2026 gelten für alle neuen Anträge automatisch die aktuellen Bedingungen.

Förderbaustein

Satz ab 21.07.2026

Satz bis 20.07.2026

Grundförderung

30 %

30 %

Klimageschwindigkeitsbonus

16 %

20 %

Effizienzbonus

entfällt

5 %

Einkommensbonus (bis 30.000 € Einkommen)

40 %

pauschal 30 % (bis 40.000 €)

Förderobergrenze

70 % (bis 80 % bei ≤40.000 € Einkommen)

70 % (bis 80 %)

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude verlangt laut BAFA, dass die geförderte Wärmepumpenanlage überwiegend der Raumheizung oder der kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung dient — eine reine Warmwasser-Wärmepumpe ist daher meist im Zusammenhang mit einer umfassenderen Heizungsmaßnahme zu betrachten.
Einen ausführlichen Überblick über alle Fördervoraussetzungen bietet die KfW-458-Förderung im Detail.

Wie schneidet die WWK 300 SOL im Vergleich zu Vaillant, Viessmann und Buderus ab?

Im Preisvergleich liegt die WWK 300 electronic SOL preislich in einer ähnlichen Größenordnung wie vergleichbare Wettbewerbsprodukte der 200-bis-300-Liter-Klasse. Der Buderus Logatherm WPT 200.4 ist mit einem Einstiegspreis ab 1.805 € günstiger, bietet mit 202 Litern aber ein kleineres Speichervolumen.

Modell

Speichervolumen

Kältemittel

Einstiegspreis 2026

Stiebel Eltron WWK 300 electronic SOL

291 Liter

R134a

mittlerer bis niedriger vierstelliger Bereich

Buderus Logatherm WPT 200.4

202 Liter

k. A.

ab 1.805 €

Buderus Logatherm WPT 260.4 AS

260 Liter

k. A.

ab 2.029 €

Viessmann Vitocal 262-A (T2H-R290)

300 Liter

R290

ab rund 3.500 €

Vaillant aroSTOR VWL B 200/5

200 Liter

R290

ca. 3.400–3.700 €

Sowohl der Viessmann Vitocal 262-A als auch die Vaillant aroSTOR nutzen bereits serienmäßig das klimafreundlichere Kältemittel R290, während die aktuelle WWK 300 electronic SOL noch mit R134a arbeitet — erst das Nachfolgemodell WWK-I 300 Plus wechselt auf R290. Die Vaillant aroSTOR-Baureihe wird an anderer Stelle ausführlicher im Kontext der Stiebel-Eltron-WPL-Raumheizungsreihe eingeordnet.

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Was sagt Stiftung Warentest zur WWK-Baureihe?

Stiftung Warentest bewertete in ihrem Test 2026 fünf Brauchwasserwärmepumpen und vergab an die WWK-I 300 Plus als einziges Gerät die Gesamtnote 1,5 („Sehr gut"). Bei der Teilnote Effizienz und Umwelteigenschaften erreichte das Gerät ebenfalls 1,5, während das zweitplatzierte Gerät im Testfeld nur auf 2,1 kam.
Getestet wurde die R290-Baureihe WWK-I 300 Plus, nicht die im Handel dominante WWK 300 electronic SOL — ein direktes Testurteil zur R134a-Baureihe liegt nicht vor. Der Testerfolg des Nachfolgemodells lässt auf eine ausgereifte Grundkonstruktion der WWK-Produktfamilie schließen, ersetzt aber keine eigene Prüfung der electronic-SOL-Baureihe.

Welche Erfahrungen berichten Nutzer und Installateure?

Praxisberichte zur WWK-Produktfamilie sind über verschiedene Nutzerforen hinweg weitgehend konsistent, auch wenn sie keine unabhängige Prüfinstitution bestätigt hat:
  • Ein spürbarer Kühleffekt im Aufstellraum, der beim Betrieb in Keller oder Hauswirtschaftsraum auftritt, weil die Wärmepumpe der Umgebungsluft Wärme entzieht.
  • Vereinzelte Berichte über Probleme mit der SG-Ready-Schnittstelle, bei denen ein PV-Überschusssignal die reguläre Wärmeanforderung blockiert haben soll.
  • Die jüngere R290-Baureihe WWK-I 300 Plus erreicht laut Herstellerdatenblatt einen COP von 4,21 nach EN 16147/A20 und liegt damit spürbar über dem COP von 3,51 der aktuellen electronic-SOL-Baureihe.

Welche Nachteile und Risiken hat die WWK 300 SOL?

  • Kühleffekt im Aufstellraum: Die Raumtemperatur sinkt während des Betriebs spürbar ab; in kleinen oder ungedämmten Kellerräumen kann sie unter die Herstellergrenze von +6 °C fallen. Der Aufstellraum sollte daher ausreichend groß und nicht zu stark wärmegedämmt sein.
  • Schallemission: Der Schallleistungspegel von 60 dB(A) nach EN 12102 kann in Mehrfamilienhäusern bei ungünstiger Aufstellung relevante Immissionswerte erreichen; eine schallentkoppelte Aufstellung reduziert die Übertragung.
  • Kältemittel R134a: Die aktuelle electronic-SOL-Baureihe nutzt noch R134a statt des klimafreundlicheren R290, das im Nachfolgemodell WWK-I 300 Plus verbaut ist und von der F-Gase-Verordnung mittelfristig begünstigt wird.
  • Legionellen-Zieltemperatur: Wärmepumpen arbeiten aus Effizienzgründen häufig bei niedrigeren Speichertemperaturen als klassische Elektroboiler; ohne Boost-Funktion würde die DVGW-Mindestanforderung von 60 °C nicht erreicht.

Wie schützt die WWK 300 SOL vor Legionellen?

Der Legionellenschutz der WWK 300 SOL erfolgt über die periodische Anhebung der Speichertemperatur mittels Boost-Funktion auf bis zu 65 °C. Das DVGW-Arbeitsblatt W551 verlangt am Ausgang des Trinkwassererwärmers eine Mindesttemperatur von 60 °C zur Legionellenprophylaxe. Legionellen vermehren sich bevorzugt im Temperaturbereich zwischen 25 °C und 45 °C, weshalb Wärmepumpen mit niedrigen Regelwerten dieses Risiko ohne Zusatzfunktion nicht sicher ausschließen.
Der Regelbereich des Thermostats liegt im reinen Wärmepumpenbetrieb zwischen 25 °C und 55 °C — unterhalb der DVGW-Mindesttemperatur. Erst die Boost-Funktion, die den Speicher einmalig auf bis zu 65 °C aufheizt, deckt die geforderten 60 °C ab. Einen umfassenden Leitfaden zum Legionellenschutz bei Wärmepumpen mit weiteren Temperaturschwellen und Schaltungsvarianten bietet die vertiefende Analyse auf der Seite zu Legionellen.

Welche Installationsfehler sollten vermieden werden?

  • Zu kleiner Aufstellraum: Ein zu knapp bemessener Aufstellraum kühlt zu stark aus und kann den zulässigen Einsatzbereich von +6 bis +42 °C unterschreiten.
  • Ungünstige Luftführung: Eine zu nah beieinander platzierte Zuluft- und Abluftöffnung kann dazu führen, dass die Wärmepumpe bereits abgekühlte Luft erneut ansaugt, was die effektive Leistungszahl gegenüber dem Datenblattwert von COP 3,51 senken kann.
  • Fehlende Fachbetrieb-Installation: Die Montageanleitung setzt eine Installation durch einen Fachbetrieb voraus; Eigenmontage kann laut Herstellervorgabe die Gewährleistung gefährden und ist zugleich Voraussetzung für die Förderfähigkeit als Umfeldmaßnahme.

Wie entwickeln sich Markt und Preise für Brauchwasserwärmepumpen?

Der Markt für Warmwasser-Wärmepumpen entwickelt sich technisch klar in Richtung klimafreundlicherer Kältemittel: Während die aktuelle Stiebel-Eltron-Baureihe WWK 300 electronic SOL noch mit R134a arbeitet, setzt das Nachfolgemodell WWK-I 300 Plus bereits auf R290, und Wettbewerber wie Viessmann und Vaillant bieten in dieser Geräteklasse ebenfalls bereits serienmäßig R290-Modelle an. Förderrechtlich bleibt die Lage 2026 in Bewegung: Der Klimageschwindigkeitsbonus sank zum 21.07.2026 von 20 % auf 16 % und soll ab dem 01.02.2027 in halbjährlichen Schritten weiter reduziert werden. Für Käufer bedeutet dies, dass sowohl Fördersätze als auch Kältemitteltechnik der Warmwasser-Wärmepumpen im Jahresverlauf 2026 in Bewegung bleiben.

Für wen lohnt sich die Stiebel Eltron WWK 300 SOL?

Nutzerprofil

Empfehlung

4-Personen-Haushalt mit hohem Warmwasserbedarf, Bestandsgebäude

Geeignet: Das 291-Liter-Volumen und der COP von 3,51 passen zu einem typischen Referenzbedarf dieser Haushaltsgröße.

Haushalt mit vorhandener Solarthermie- oder Kesselanlage

Geeignet: Der SOL-Wärmetauscher mit 1,3 m² Fläche und bis zu 70 °C zulässiger Vorlauftemperatur nutzt vorhandene Solar- oder Kesselwärme mit.

Käufer mit Fokus auf niedrigem Kältemittel-Treibhauspotenzial

Bedingt geeignet: Die aktuelle electronic-SOL-Baureihe nutzt noch R134a; das Nachfolgemodell WWK-I 300 Plus mit R290 und Stiftung-Warentest-Note 1,5 ist die klimafreundlichere Alternative.

Sehr kleiner oder beengter Aufstellraum

Nicht geeignet: Die Mindestraumanforderung der Herstellervorgabe wird unterschritten.

Förderung ohne gleichzeitige Heizungserneuerung gewünscht

Bedingt geeignet: Die Förderung ist an eine überwiegend der Raumheizung bzw. kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung dienende Anlage gebunden, laut BAFA-Förderüberblick.

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet die Stiebel Eltron WWK 300 SOL inklusive Installation?

Die Gesamtkosten aus Anschaffung und Installation bewegen sich 2026 im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Bereich, abhängig vom Händler und dem individuellen Installationsaufwand.

Welche KfW-Förderung gibt es 2026 für die WWK 300 SOL?

Seit dem **21.07.2026** gilt eine Grundförderung von **30 %** plus einem Klimageschwindigkeitsbonus von **16 %**, wobei die Förderung laut BAFA an eine überwiegend der Raumheizung oder kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung dienende Anlage gebunden ist.

Welches Kältemittel nutzt die WWK 300 SOL?

Die aktuelle WWK 300 electronic SOL arbeitet mit dem Kältemittel **R134a**; das Nachfolgemodell WWK-I 300 Plus setzt bereits auf das klimafreundlichere **R290**.

Wie schützt die WWK 300 SOL vor Legionellen?

Die Boost-Funktion hebt die Speichertemperatur bei Bedarf auf bis zu **65 °C** an und erfüllt damit die DVGW-Mindesttemperatur von **60 °C** (Arbeitsblatt W551) am Speicherausgang.

Was ist der Unterschied zwischen WWK 300 SOL und WWK-I 300 Plus?

Die WWK 300 SOL (bzw. deren aktuelle Ausführung WWK 300 electronic SOL) nutzt 291 Liter Speichervolumen und das Kältemittel R134a, während die WWK-I 300 Plus mit 300 Litern und dem Kältemittel R290 arbeitet und app-steuerbar ist.

Wie hat Stiftung Warentest die WWK-I 300 Plus bewertet?

Stiftung Warentest vergab der WWK-I 300 Plus 2026 die Gesamtnote **1,5** („Sehr gut") und damit die beste Bewertung im getesteten Feld von fünf Brauchwasserwärmepumpen.

Quellen

  1. KfW — Anpassungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude 2026
  2. KfW — Heizungsförderung (Übergangshinweise)
  3. BAFA — Informationen zur Antragstellung

Redaktion

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