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Ratgeber · Wärmepumpe

Vaillant aroTHERM plus: SCOP, Kosten und Modelle im Vergleich

Vaillant aroTHERM plus im Überblick: SCOP bis 5,4, Kosten, Modelle und die neue KfW-Förderung ab 21.07.2026.

Von wärmepumpen-preise.de Redaktion · Unabhängige Wärmepumpen-Beratung9 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Vaillant aroTHERM plus ist eine Monoblock-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit R290-Kältemittel und erreicht je nach Modell einen SCOP von bis zu 5,4 bei 35 Grad Vorlauftemperatur.
  • SCOP bis 5,4 bei 35°C Vorlauftemperatur (modellabhängig, nach DIN EN 14825)
  • Gesamtkosten inklusive Installation variieren je nach Modell und Zusatzkomponenten erheblich
  • Kältemittel R290 (Propan) mit einem GWP von nur 3 — zukunftssicher gegenüber der F-Gase-Verordnung
  • Bei Stiftung Warentest 2025 erreichte die aroTHERM plus die Bewertung „Gut" im Testfeld von fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • Ab 21.07.2026 gilt eine neue KfW-Förderstruktur mit 30 % Grundförderung und bis zu 70 % (bzw. 80 %) Förderobergrenze
Stand: 15.07.2026

Was ist die Vaillant aroTHERM plus?

Die Vaillant aroTHERM plus ist eine Monoblock-Luft-Wasser-Wärmepumpe des deutschen Heiztechnik-Herstellers Vaillant (Remscheid, gegründet 1874). Sie kam im April 2020 als erste Vaillant-Luft-Wasser-Wärmepumpe auf den Markt. Bei der Monoblock-Bauweise sitzt der gesamte Kältekreislauf mit Verdichter und Kältemittel in der Außeneinheit; zwischen Außen- und Inneneinheit zirkuliert ausschließlich Wasser, niemals Kältemittel. Seit September 2025 ist die überarbeitete Generation /8.1 am Markt, die durchgehend mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan) arbeitet — Vaillant produziert seit 2025 ausschließlich Wärmepumpen mit diesem Kältemittel. Die Monoblock-Bauweise vereinfacht die Installation, weil kein Kälteschein für Arbeiten am Kältekreislauf nötig ist, anders als bei Split-Geräten, bei denen ein Teil des Kreislaufs im Haus verläuft.

Welchen SCOP-Wert erreicht die Vaillant aroTHERM plus?

Die Vaillant aroTHERM plus erreicht bei 35 Grad Vorlauftemperatur je nach Modell einen SCOP von bis zu 5,4 unter Normbedingungen nach DIN EN 14825. Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) bewertet die Effizienz über eine ganze Heizsaison. Der COP beschreibt dagegen nur einen einzelnen Betriebspunkt. Beide Kennwerte sinken deutlich, wenn die Vorlauftemperatur steigt. Bei 55 Grad Vorlauf für Standard-Heizkörper fällt die Effizienz spürbar gegenüber dem 35-Grad-Betrieb. Bei 75 Grad Vorlauf für unsanierte Altbauten mit alten Heizkörpern sinkt die reale Jahresarbeitszahl noch weiter ab und nähert sich dem Niveau einfacher Wärmepumpen an. Für die tatsächlich erzielbare Effizienz im eigenen Haus ist deshalb die geplante Betriebstemperatur entscheidender als der Prospekt-SCOP — Details dazu liefert der Beitrag zur realistischen Jahresarbeitszahl.

Welche Modelle und Leistungsgrößen gibt es?

Die aroTHERM-plus-Serie deckt Leistungsgrößen von 3,5 bis 12,5 Kilowatt Heizleistung ab und richtet sich an Gebäude von kleinen Neubauten bis zu großen Einfamilien- oder kleinen Mehrfamilienhäusern. Die Bezeichnung VWL steht für „Vaillant Wärmepumpe Luft"; die Zahl dahinter gibt die ungefähre Heizleistung in Kilowatt an. Für die Steuerung nutzt Vaillant die myVAILLANT App; das gebäudeseitige Hydraulikmodul heißt bei größeren Systemen uniTOWER.

Modell

Heizleistung (ca.)

Zielgebäude

Stromanschluss

VWL 35

3,5 kW

Sehr gut gedämmte Neubauten, 60–80 m²

230 V

VWL 55

5,5 kW

Neubauten oder sanierte Altbauten, 80–120 m²

230 V

VWL 75

7,5 kW

Standard-Einfamilienhaus, 100–150 m²

230 V

VWL 105

10,5 kW

Größere Häuser, 150–200 m² oder schlecht gedämmte Altbauten

400 V (Drehstrom)

VWL 125

12,5 kW

Sehr große Einfamilienhäuser oder Mehrfamilienhäuser

400 V (Drehstrom)

Neben der klassischen aroTHERM plus bietet Vaillant die Varianten aroTHERM Split, aroTHERM pro (für den Objektbereich) und aroTHERM perform (Einstiegssegment) an; diese unterscheiden sich in Effizienz, Preis und Zielgruppe.

Was kostet die Vaillant aroTHERM plus?

Die Gesamtkosten einer komplett installierten Vaillant aroTHERM plus hängen stark von Modell, Zusatzausstattung und den örtlichen Installationsbedingungen ab. Das Wärmepumpen-Gerät selbst macht dabei nur einen Teil der Gesamtkosten aus. Zusätzlich fallen Kosten für Pufferspeicher, Fundament, hydraulische Installation, Elektroinstallation, hydraulischen Abgleich und Inbetriebnahme an. Größere Modelle mit Drehstromanschluss (VWL 105 und VWL 125) verursachen zusätzliche Kosten, wenn im Bestandsgebäude noch kein 400-Volt-Anschluss vorhanden ist.
Gesamtkosten = Gerätepreis + Zusatzkomponenten + Installationskosten − Förderung
Beispiel: Bei einem Standard-Einfamilienhaus mit VWL 75 und Pufferspeicher bilden Gerätepreis, Installation und Nebenkosten zusammen die Gesamtsumme vor Förderung. Nach Abzug der Förderung verbleibt ein Eigenanteil, der je nach Fördersatz und Einkommen stark variiert — die genaue Berechnung folgt im nächsten Abschnitt.

Wie hoch ist die KfW-Förderung 2026 für die aroTHERM plus?

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Seit 21.07.2026 gilt eine überarbeitete KfW-Förderstruktur für Wärmepumpen im Programm 458. Die Grundförderung bleibt unverändert bei 30 %, mehrere Bonus-Komponenten sind jedoch neu geregelt. Die aroTHERM plus erfüllt als förderfähige elektrische Wärmepumpe die technischen Grundvoraussetzungen. Die Details ab 21.07.2026:
  • Grundförderung: 30 % (unverändert)
  • Förderfähige Höchstkosten: 28.000 Euro für die erste Wohneinheit (bis 20.07.2026 galten noch 30.000 Euro)
  • Effizienzbonus (bis 20.07.2026 galten noch 5 %) und Emissionsminderungszuschlag (bis 20.07.2026 galten noch 2.500 Euro): entfallen vollständig
  • Klimageschwindigkeitsbonus: 16 % (bis 20.07.2026 galten noch 20 %; weitere Absenkung um 4 Prozentpunkte halbjährlich ab 01.02.2027)
  • Einkommensbonus neu gestaffelt: 40 % bei Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro, 30 % bei 30.000 bis 40.000 Euro, 10 % bei 40.000 bis 50.000 Euro (bis 20.07.2026 galt noch pauschal 30 % bis 40.000 Euro)
  • Förderobergrenze: 70 % der förderfähigen Gesamtkosten, für selbstnutzende Eigentümer mit Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro bis zu 80 %
Geplant ist für das erste Quartal 2027 ein Wertschöpfungsbonus von 15 % für in der EU gefertigte Wärmepumpen — diese Regelung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Kraft. Alle Details zum Antragsprozess liefert der Beitrag zur KfW-Förderung im Detail.

Wie hat die Stiftung Warentest die aroTHERM plus bewertet?

Die Vaillant aroTHERM plus erreichte im Stiftung-Warentest-Vergleich von Luft-Wasser-Wärmepumpen 2025 die Gesamtbewertung „Gut" im Testfeld von fünf getesteten Geräten. Stiftung Warentest testete die Geräte zwischen März und Juni 2025 in einer Klimakammer, die Außentemperaturen von +12 bis −15 Grad simulierte; die Listenpreise wurden im Juli 2025 bei den Anbietern erhoben. Die exakte Modellplatzierung der aroTHERM plus wird in verschiedenen Sekundärquellen uneinheitlich wiedergegeben; verlässlich belegt ist die Einordnung „Gut" gegenüber dem Testsieger Viessmann Vitocal 250-A, der im aktuellen Testfeld die Bestnote erzielte. Stiftung Warentest hält fest: „Wärmepumpen im Test der Stiftung Warentest halten auch einen Altbau warm." Die vollständige Rangliste mit allen Modellen findet sich im aktuellen Stiftung-Warentest-Testsieger-Überblick.

Wie schneidet die aroTHERM plus im Vergleich zu Viessmann und Stiebel Eltron ab?

Im direkten Vergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern liegt die Vaillant aroTHERM plus bei Effizienz und Kosten im soliden Mittelfeld des Premium-Segments. Alle drei Hersteller setzen inzwischen auf das Kältemittel R290 und erreichen SCOP-Werte, die eng beieinanderliegen.

Merkmal

Vaillant aroTHERM plus

Viessmann Vitocal 250-A

Stiebel Eltron WPL-A

Kältemittel

R290

R290

R290

Bauweise

Monoblock

Monoblock

Monoblock

Stiftung-Warentest-Ergebnis (2025)

Gut

Testsieger

Gut

Service-Netzwerk

Sehr gut, deutschlandweit

Stark in Süddeutschland/Österreich

Sehr gut, bundesweit

Der entscheidende Unterschied liegt weniger in den nackten Effizienzwerten als im Service-Netzwerk und der Verfügbarkeit von Fachpartnern in der eigenen Region. Details zum Testsieger liefert der Artikel zur Viessmann Vitocal 250-A; wer die derzeit effizienteste Alternative am Markt sucht, findet sie im Vergleich mit dem Ovum-Weltrekordmodell.

Welches Kältemittel nutzt die aroTHERM plus und wie sicher ist R290?

Die Vaillant aroTHERM plus nutzt R290 (Propan) als natürliches Kältemittel mit einem GWP (Global Warming Potential) von 3 — einem Bruchteil des Wertes älterer synthetischer Kältemittel. Propan ist brennbar, weshalb die Installation besondere Sicherheitsabstände zu Fenstern, Türen und Kellerschächten erfordert. Die F-Gase-Verordnung der EU reguliert synthetische Kältemittel zunehmend strenger und macht viele ältere Kältemittel langfristig unattraktiv, während R290 als natürliches Kältemittel von diesen Beschränkungen ausgenommen bleibt. Vaillant hat die Umstellung auf R290 als durchgängigen Standard bereits 2025 vollzogen, was die aroTHERM plus gegenüber künftigen regulatorischen Verschärfungen zukunftssicher positioniert — ähnlich wie beim R32-Kältemittel, das ab 2027 für Neuanlagen verboten wird, während R290 von diesem Verbot nicht betroffen ist.

Eignet sich die aroTHERM plus für den Altbau?

Die Vaillant aroTHERM plus erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 75 Grad Celsius und ist damit technisch auch für unsanierte Altbauten mit alten Heizkörpern einsetzbar. Diese hohe Vorlauftemperatur geht jedoch mit einem deutlichen Effizienzverlust einher: Je höher die benötigte Vorlauftemperatur, desto niedriger fällt die reale Jahresarbeitszahl aus. Wirtschaftlich sinnvoller ist der Betrieb mit Vorlauftemperaturen bis maximal 50–55 Grad, wie sie Fußbodenheizungen oder große Niedertemperatur-Heizkörper ermöglichen. Für Altbauten mit alten, kleinen Heizkörpern ist häufig der Austausch gegen größere Niedertemperatur-Heizkörper die wirtschaftlichere Lösung gegenüber dem Dauerbetrieb bei 75 Grad. Mehr zur optimalen Einstellung liefert der Beitrag zur Vorlauftemperatur nach Baujahr.

Wie laut ist die Vaillant aroTHERM plus?

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Wie sieht die Rechnung für Ihr Haus aus?

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Die Schallleistung der Vaillant aroTHERM plus liegt modellabhängig im mittleren Bereich marktüblicher Luft-Wasser-Wärmepumpen, gemessen direkt am Gerät nach der europäischen ErP-Richtlinie. Kleinere Modelle sind dabei leiser als die größeren Ausführungen mit höherer Verdichterleistung. Der beim Nachbargrundstück tatsächlich ankommende Schalldruckpegel liegt deutlich niedriger als der Herstellerwert am Gerät, da Abstand und Hindernisse den Schall dämpfen. Die TA Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) legt für reine Wohngebiete nachts einen Immissionsrichtwert von maximal 35 Dezibel am Nachbargrundstück fest; in Mischgebieten gelten nachts 40 Dezibel. Abtau-Zyklen, die regelmäßig bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt auftreten, erzeugen kurzzeitig ein hörbares Umschaltgeräusch, sind aber zeitlich begrenzt und kein Dauerzustand.

Welche Erfahrungen gibt es aus der Praxis?

Nutzerberichte aus Foren und Bewertungsportalen zeichnen für die Vaillant aroTHERM plus ein überwiegend positives Bild mit einzelnen wiederkehrenden Kritikpunkten. Die Installation gilt als vergleichsweise unkompliziert, weil die Monoblock-Bauweise keine Kältemittelarbeiten am Aufstellort erfordert.
  • Effizienz bei Fußbodenheizung: Nutzer mit Niedertemperatursystemen berichten überwiegend zufriedenstellende Jahresarbeitszahlen im gehobenen Bereich.
  • Regelungskomplexität: Mehrere Berichte beschreiben die Bedienung der Regelung über Touch-Display und myVAILLANT App als anspruchsvoll für Laien; eine falsch eingestellte Heizkurve verschlechtert die Effizienz spürbar.
  • Altbau mit hohen Vorlauftemperaturen: Nutzer, die alte Heizkörper beibehalten und dauerhaft mit hohen Vorlauftemperaturen fahren, berichten von deutlich schlechterer Effizienz als im Neubau-Betrieb.
  • Drehstrom-Nachrüstung: Bei den größeren Modellen VWL 105 und VWL 125 entstehen in Altbauten ohne vorhandenen 400-Volt-Anschluss zusätzliche, oft nicht von Anfang an einkalkulierte Elektrokosten.
Ein wiederkehrendes Muster aus Erfahrungsberichten: Der nachträgliche Austausch einzelner kritischer Heizkörper gegen größere Niedertemperatur-Modelle senkt die benötigte Vorlauftemperatur spürbar und verbessert die reale Effizienz deutlich — ein Hinweis darauf, dass Enttäuschungen häufiger am Gesamtsystem als am Wärmepumpen-Gerät selbst liegen.

Wie wird die passende aroTHERM-plus-Größe dimensioniert?

Die richtige Leistungsgröße der Vaillant aroTHERM plus ergibt sich aus der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, die den tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes bei der lokalen Norm-Außentemperatur ermittelt.
Heizlast (kW) = Gebäudehüllfläche × U-Werte × (Norm-Innentemperatur − Norm-Außentemperatur) + Lüftungswärmeverlust
Ein vereinfachtes Beispiel: Ein gut gedämmtes Einfamilienhaus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche benötigt häufig eine Heizlast, die von einer VWL 75 abgedeckt wird, während ein größeres oder schlechter gedämmtes Gebäude eher zur VWL 105 oder VWL 125 tendiert. Wichtig ist, eine Überdimensionierung zu vermeiden: Ein zu groß gewähltes Gerät führt zu häufigerem Takten und damit zu höherem Verschleiß, ohne die Effizienz zu verbessern. Ein hydraulischer Abgleich im Anschluss an die Installation stellt sicher, dass die berechnete Leistung auch tatsächlich gleichmäßig auf alle Heizkörper oder Heizkreise verteilt wird. Details zur Dimensionierung für unterschiedliche Gebäudetypen liefert der Beitrag Wärmepumpe für Einfamilienhäuser.

Welche Garantie und welchen Service bietet Vaillant?

Vaillant gewährt auf die aroTHERM plus die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren ab Inbetriebnahme, die Material- und Fabrikationsfehler abdeckt, sowie optional eine kostenpflichtige Garantieverlängerung. Die Verlängerung deckt üblicherweise auch den Verdichter ab, das teuerste Einzelbauteil der Anlage. Vaillant unterhält eines der dichtesten Servicenetzwerke unter den Wärmepumpenherstellern in Deutschland, was sich in vergleichsweise kurzen Wartezeiten auf Installations- und Servicetermine niederschlägt. Die Garantie greift nur bei fachgerechter Installation durch einen zertifizierten Vaillant-Partner und regelmäßiger Wartung; Eigenreparaturen oder Eingriffe durch nicht autorisierte Dritte schließen den Garantieanspruch aus.

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet eine Vaillant aroTHERM plus komplett installiert?

Die Gesamtkosten einer komplett installierten Vaillant aroTHERM plus hängen stark von Gerätegröße, Zusatzkomponenten wie Pufferspeicher und dem Aufwand für die elektrische und hydraulische Installation ab.

Lohnt sich die Vaillant aroTHERM plus im Altbau?

Die Vaillant aroTHERM plus lohnt sich im Altbau vor allem dann, wenn die Vorlauftemperatur durch Dämmung, Fußbodenheizung oder größere Heizkörper auf maximal **50 bis 55 Grad** begrenzt werden kann; bei dauerhaftem Betrieb mit 75 Grad Vorlauf sinkt die Wirtschaftlichkeit deutlich.

Wie laut ist die Vaillant aroTHERM plus im Nachbetrieb?

Die Schallleistung liegt im mittleren Bereich marktüblicher Luft-Wasser-Wärmepumpen; die **TA Lärm** verlangt in reinen Wohngebieten nachts maximal 35 Dezibel am Nachbargrundstück, ein Wert, der bei ausreichendem Abstand zur Grundstücksgrenze eingehalten wird.

Welche Förderung gibt es 2026 für die aroTHERM plus?

Seit **21.07.2026** gilt eine Grundförderung von **30 %** plus mögliche Boni (Klimageschwindigkeitsbonus 16 %, gestaffelter Einkommensbonus bis 40 %), mit einer Förderobergrenze von **70 %** beziehungsweise bis zu **80 %** bei Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro.

Wie schneidet die aroTHERM plus bei Stiftung Warentest ab?

Die aroTHERM plus erreichte im Stiftung-Warentest-Vergleich 2025 die Bewertung **„Gut"**; der Testsieger im aktuellen Feld ist die Viessmann Vitocal 250-A. Exakte Modell-Einzelnoten variieren je nach getesteter Variante und werden in Sekundärquellen uneinheitlich wiedergegeben.

Welches Kältemittel hat die Vaillant aroTHERM plus?

Die aroTHERM plus nutzt **R290 (Propan)** mit einem GWP von **3** — ein natürliches Kältemittel, das von den Verschärfungen der F-Gase-Verordnung für synthetische Kältemittel nicht betroffen ist.

Wie lange hält eine Vaillant aroTHERM plus?

Eine belastbare herstellerspezifische Lebensdauerangabe für die aroTHERM plus liegt nicht vor; allgemeine Richtwerte für moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen mit R290 finden sich im Beitrag zur [Lebensdauer von Wärmepumpen](/waermepumpe/lebensdauer).

Kann die aroTHERM plus mit Heizkörpern betrieben werden?

Ja, die aroTHERM plus kann mit Heizkörpern betrieben werden, sofern diese Vorlauftemperaturen von idealerweise nicht mehr als 50 bis 55 Grad benötigen; bei älteren, kleiner dimensionierten Heizkörpern mit höherem Temperaturbedarf sinkt die Effizienz deutlich.

Wie groß muss der Pufferspeicher für die aroTHERM plus sein?

Die passende Pufferspeichergröße richtet sich nach Gebäudegröße und Heizlast und wird individuell ausgelegt; Grundlagen zur Dimensionierung liefert der Beitrag [Pufferspeicher richtig dimensionieren](/waermepumpe/pufferspeicher).

Quellen

  1. KfW — Anpassungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude 2026
  2. Stiftung Warentest — Wärmepumpen im Test: Welche ist Testsieger?

Redaktion

wärmepumpen-preise.de Redaktion

Unabhängige Wärmepumpen-Beratung

Die wärmepumpen-preise.de-Redaktion prüft jeden Ratgeber auf fachliche Richtigkeit — auf Basis der aktuellen BEG-Förderrichtlinien, technischer Normen und Erfahrungswerten aus realen Wärmepumpen-Projekten in Deutschland. Wir arbeiten herstellerunabhängig und verkaufen keine Anlagen.

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